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Ich arbeite mich mal nicht chronologisch durch den Urlaub, sondern ganz danach, wovon ich schon ein paar Bilder bearbeitetet habe.

Und das ist bisher eben nur von Adelaide der Fall, da es doch so viel zu tun gibt in Berlin und ich somit so selten vorm Rechner sitze.

Adelaide war als Stadt eine mittlere Enttäuschung. Zwar gab es ein paar nette Gebäude und einen schönen Park. allerdings war die Stadt fast ausgestorben. Wenn ich in einer Stadt bin, wo kaum jemand af der Straße rumläuft, find ich das verdammt komisch. Naja der Himmel war zumindest blau, was gut zum Fotografieren war.

Ein paar moderne Gebäude gibt es sogar, wie dieses Nette hier.

Und gleich daneben stand dieser alte liebreizende Ford. Früher war die Marke einfach schöner.

Zumindest ist mir niemand im Bild rumgelaufen, war ja kein Mensch da, um meine Motive zu verdecken. ;-)

Das in Australien ja alles ziemlich anders ist, wurde spätestens bei den schwarzen Schwänen klar.

Bäume gibt es unglaublich viele schöne in Australien und am liebsten hätte ich alle fotografiert. Doch dann wären wohl doppelt so viele Foto auf meiner Festplatte gelandet und 3500 Stück waren schon weit mehr, als benötigt.

Hier mal eine kleine australische Frühlingsimpression.

Und das war es auch schon wieder von Adelaide – die Stadt in der kein Cafe offen hatte und der Markt nicht mit viel Charme aufwarten konnte.

Als Auftakt zu Touren kann man die Stadt ruhig nutzen. Entweder um ins Outback zu fahren Richtung Alice Springs und Uluru. Oder um nach Kangaroo Island zu fahren, eine sehr empfehlenswerte Insel.

Das erste Mal Australien war eine sehr beeindruckende Erfahrung. Und da ich so viele Bilder gemacht habe, dass allein das Sortieren ein Weilchen dauern wird, geschweige denn die Bildbearbeitung und das Schreiben der Texte kommt hier vorerst eine Bildschau von mir. Das ist ziemlich selbstverliebt, oder? Naja, so ist es nicht gemeint. Es ist nur einfacher so und demnächst kommen ja dann die tollen Australienbilder.

Auf der Reise nach Australien haben wir den Zwischenstopp in Bangkok genutzt, um eine kurze Impression des Königspalastes zu erhaschen. Etwas fertig war ich allerdings und dann diese Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit…

In Sydney haben wir dann so viel wie möglich mit Holger und Stefan unternommen. Das Bild entstand auf der Gartencouch, wo wir auf die Possums gewartet haben, die sich leider nie zeigten.

Natürlich haben wir uns die Stadt so gut es ging angeschaut und dabei waren wir viel zu Fuß unterwegs. Hier ist die Sydney Harbour Bridge im Hintergrund zu sehen und vor mir liegt die berühmte Oper, leider gerade nicht zu sehen.

Eine besonders eindrucksvolles Ausflugsziel war Kangaroo Island. Riesige Eukalyptuswälder gab es dort, gleich zwei Seehundkolonien und „Little Sahara“. Auf diesen Dünen kann man Sandboarden. Ich hab mich nur nicht getraut, jemand anderem das Board zu stibitzen. Schade eigentlich, hätte bestimmt Spaß gemacht. ;-)

„The Caves“ sind zwar eine ganz nette Sache, aber es gibt andere tolle Höllen. Wahrscheinlich ist der Bereich interessanter den man nur in Spezialführungen zu Gesicht bekommt. Ich fand es am tollsten, dass dort eine unscheinbare Pflanze ihren Weg durch große Teile der Hölle zieht und manchmal bewirkt, dass Gesteinsbrocken abgepalten werden.

Der besuchte Vogelpark war klein und beschaulich und die Vögel nicht sehr zutraulich. Besonders gut gefallen haben mir die rosanen und schwarzen Kakadus. Den Finger hab ich dennoch nichtin den Käfig gesteckt.

Und das war es vorerst an Urlaubseindrücken. Mehr kommt demnächst…

Freiburg und Zürich

Um unsere Urlaubsreise noch zu Ende zu erzählen fehlen noch Freiburg und Zürich. Freiburg war unser Ausgangs- und Endpunkt der Biketour zum Schauinsland. Die hab ich ja bereits eher beschrieben und auch wie fertig ich am Ende war.

Die Stadt ist allerding sehr niedlich. Zum Wohnen wär es mir wohl zu klein und heimelig, doch für eine kurze Impression sehr reizend. Schon wieder trafen wir auf die hübschen bunten Dächer, die ich aus Ungarn, Österreich und der Schweiz kenne.

Alle Häuser waren so klein und beschaulich.

Das Pflaster ist in Freiburg sehr klein und hübsch und viele Straßen der Innenstadt führen Bächlein, die man mal sieht und mal nicht.

Hier steht Stefan vor dem Brunnen mit goldener Skulptur direkt am Dom.

Leider haben Sie direkt vor meiner Nase die Türe verschlossen. Sehr schade, so konnte ich nur den eingerüsteten Kirchturm in der Dämmerung bewundern.

So sieht die Bebauung in derInnenstadt aus.

Und hier ist mein Liebling voller Freude eine Lberkässemmel. Das ist ja nix für mich. Und ich glaube auch nicht, dass sich das je ändern wird.

Dieser Turm ist mit Sicherheit Teil der alten Stadtbefestigung und heute wird er wohl die besonders teueren Wohngegenden von den bezahlbaren trennen.

In Zürich hatten wir nicht viel Zeit, deshalb folgen hier nun ein paar wenige Impressionen. Diese Skulptur zum Beispiel sthet direkt vorm Kunsthaus.

Und diese Skulptur steht ebenfalls vorm Kunsthaus, dass man im Hintergrund sogar erahnen kann und das unser Treffplatz mit Resi war.

Von den alten schicken Autos fahren eine Menge in Zürich rum, es gibt eben einfach genügend Geld in der Stadt für so teure Hobbies.

Das Schauspielhaus steht gleich in der Innenstadt neben der ganzen Kultur und sieht sehr hübsch aus.

Und als Abschluss noch ein schönes Blümchen, dass in einem Garten stand, an dem wir vorbeikamen…

Kurztrip nach Basel

Während unseres Aufenthaltes im Schwarzwald haben wir einen kurzen Abstecher nach Basel gemacht, um meine Cousine und ihre Stadt zu besuchen.

Basel ist eine kleine niedliche Stadt und der Rhein spielt eine dominante Rolle, das mag ich. Städte mit viel Wasser faszinieren mich schnell.

Das es auch in Basel ein rotes Rathaus gibt wusste ich bisher nicht. Es gibt eben immer wieder Überraschungen. Und unter bestimmten Aspekten ähneln sich eben selbst Moskau und Basel. ;-)

Dieses Museum war zwar zur Uhrzeit unseres Besuchs geschlossen, doch die schöne Tür war mir trotzdem ein Foto wert.

Der Basler Münster war ebenfalls geschlossen. Doch von außen beeindruckt er bereits ganz ordentlich.

Zumindest durchlaufen konnten wir. Und da bin ich mit meinem Cousinchen.

John Tinguely ist wohl einer der bekanntesten Künstler dieser Stadt. Neben einem Museum kann man einen kleinen Teil seines Schaffens an einem Wasserspiel in der Innenstadt bestaunen.

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Auf diesen Kirchturm blickt man vom Tenguely Wasserkunstwerk aus . Gerade aus lohnt die Sicht nicht. Da steht das weniger schöne Schauspielhaus.

Es hat zwar geregnet als wir ankamen und später gleich wieder, dennoch hatten wir zwischendurch eine Weile die Möglichkeit trocken die Stadt zu besichtigen. Stefan hat es auch gut gefallen, wie man sehen kann.

Dieses Nashorn ist so schick, dass die Besitzer es zu recht angebunden haben, sonst würde es vielleicht noch jemand mitnehmen für den eigenen Vorgarten.

Wer Süßigkeiten liebt, der könnte sich in der Schweiz in sein Verderben stürzen. Und wie alle anderen Dinge war dieses Geschäft schon geschlossen, als wir eintrafen. Naja, so erfreuten wir uns eben an dem hübschen Schaufenster und benutzten es als Hintergrund für unsere Bilder.

Und hier zusammen mit meinem Liebling.

Viele kleine hübsche Brunnenskulpturen gibt es überall in der Stadt, wie dieses kleine Äffchen hier.

Und abschließend noch ein Bild vom Schweizer Bahnhof. Basel hat neben diesem noch einen deutschen Bahnhof, den sogenannten Badischen Bahnhof, was ich ziemlich witzig finde.

Biken im Schwarzwald

Nach der Ostsee sind wir einmal durch ganz Deutschland in den Südschwarzwald gefahren, um dort ein paar schöne Fahrradtouren zu starten. Da wir nur Montag Abend bis Freitag früh dort waren, konnen wir nur drei Touren unternehmen. Die Erste ging von Unteraha am Schluchsee einmal weit ausholend um den See mit einem ordentlichen Anstieg zur Paßstraße des Feldbergs hoch und dann wieder runter nach Unteraha. Da wir keinen Garmin haben, habe ich mal einen groben Plan bei google zusammengestellt. Zeigt dann eben leider keine Höhenmeter und auch nicht die kleinen Wanderwege an, die wir genommen haben. ;-)

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Ausflug zur Ostsee

Im Juli waren wir ein Wochenende an der Ostsee, damit ich meinen Tauchschein beenden konnte. Mit schönerem Wetter häten wir den Ausflug noch mehr genießen können, aber das war in diesem Sommer für viele ein Problem.

Die Ostseebasis der Tauchschule liegt in Rerik und so hatten wir uns eine schöne Unterkunft ganz in der Nähe gesucht. Der Gutshof Bastorf lag nur zehn Minuten mit dem Auto von der Küste entfernt. Super empfehlenswert für Familien, da es ein großes Programm für die Kleinen gibt.

Das Meer ist allerdings selbst bei weniger tollen Sommerwetter schön. Und abends am Strand entlanglaufen, den Salzgeruch einatmen und die Sonne im Meer versinken sehen – das fasziniert mich immer wieder.

Und so schick sieht man mit der kompletten Ausrüstung aus.

Der Neoprenanzug in 7mm Dicke war übrigens sehr wichtig. Die ersten zwei Tauchgänge hatte ich ohne Kopfhaube und Handschuhe gemacht und mehrere Stunden gebraucht, um wieder warm zu werden. Die Ostsee ist einfach zu kalt, um den Kopf ungeschützt zu lassen. Als ich das erste Mal abtauchte, fühlte es sich an, als ob mir jemand in den Kopf hackt, so schmerzhaft war die Kälte.

Am Samstag nach den drei Tauchgängen haben wir ein bisschen Kulturprogramm gemacht. Zum sonnen war es sowieso zu kalt. Ich hatte vorher extra noch ein Buch über Rerik gelesen – „Sansibar oder der letzte Grund“ von Alfred Andersch. Allerdings trifft die Beschreibung des Örtchens nicht zu. Die Kirche sieht ganz anders aus, das fand ich komisch. Hier ist der richtige Kirchturm.

Und so schön blau sehen die Strandkörbe in Rerik aus.

Und das ist ein Strandkorb in Kühlungsborn. Da waren waren wir im Anschluß an Rerik.

Die wunderschönen alten Hotels und Villen sind an der gesamten Strandpromenade renoviert und ein Spaziergang lohnt sich sehr.

Und hier ist gleich noch so ein Schmuckstück.

Am zweiten Tag war das Wetter so schlecht, das wir nichts sehen konnten unter Wasser. Daher war es auch nicht möglich tief zu tauchen. Den Tauchschein gab es trotzdem. Und hier ist unsere Tauchgruppe.

Und hier mein Buddy. Sie geht jetzt auf eine große Tour nach Asien und Australien und wollte vorher noch schnell den Open Water Diver machen.

Soviel zur Ostsee. Der Schwarzwald kommt dann als nächstes…

Es gibt herrliche viele dümmlich aussehende Tiere und Esel sind in der Rangliste ganz oben mit dabei.

Hier gleich einmal zwei Exemplare aus dem Tierpark Berlin.

Ich bitte aber zu beachten, dass ich das nicht böse meine mit dem Aussehen. Darum mag ich Esel ja nur umso mehr. Wer kann schon ohne ein Lächeln an so einem Tier vorüber gehen und die Dame in grau ist zum Zeitpunkt unseres Besiches hochschwanger gewesen.

Diesen Vogel fand ich sehr schick. Mit seinem durchdringenden Blick und dem sehr schönen Gefieder hat er sich einen Platz auf meinem Blog verdient.

Die kleinen Wuschel sind doch sehr niedlich, wie sie friedlich schlafen und einer muss Wache halten.

Die Rentiere haben sich ganz offenbar wohl gefühlt und das eine portraitierte hat so besonders schön verwirrt zur Gruppe geschaut.

Und mehr niedliche Tiere. Die vorbeikommenden Hunde wurden immer ganz verrückt vor lauter Gewusel.

Die nächsten Bilder sind den prächtigen Wildkatzen gewidmet. Ihre Gehege waren noch zu großen Teilen verbesserungswürdig. Die meisten anderen Tieren waren bereits sehr gut untergebracht für die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Nicht nur Menschenbabies haben zu Beginn blaue Augen.

Ich konnte gar nicht genug bekommen von all den schönen Großkatzen.

Beim Anblick von so viel Vielfalt und Schönheit kann ich gar nicht verstehen, wie wir weiter ihren Lebensraum direkt und indirekt zerstören können.

Und mit dieser Löwendame soll es gut sein für Teil 2 der Tierparkbilderserie.

Ich liebe es in den Zoo zu gehen. Und noch lieber ist mir ein Tierpark mit seinen weitläufigen Anlagen. In Chicago war ich oft im Lincoln Park Zoo und einmal im Brookfield Zoo. Daher war es natürlich klar, dass einer der ersten Ausflüge in Berlin in den Tierpark gehen musste. Früher waren wir oft dort mit meinen Eltern gewesen, wenn wir die Großeltern in Berlin besucht haben.

Damals kam mir der Tierpark immer unglaublich groß vor. Und irgendwie ist er nicht viel kleiner geworden, jetzt wo ich groß bin. ;-)

Es gibt viele Menschen, die heutzutage eine negative Einstellung zum Zoo haben. Ich sehe das anders. Viele Zoo’s und Tierpark’s nehmen an Programmen teil, Tierarten wieder in der Natur anzusiedeln, die bereits als „quasi ausgestorben“ galten, also (fast) nur noch in Zoo’s vorkamen.

Außerdem beschützt man nur dass mit vollem Elan, was man lieb gewonnen hat. Und das persönliche Erleben von Tieren auf wenige Meter Entfernung ist ein komplett anderes, als das bloße Betrachten von Bildern oder Filmen. Kinder und Erwachsene müssen an die Tiere herangeführt werden, um zu Verstehen, wie schön und wertvoll jedes einzelne Geschöpf ist.

Natürlich kann ein kleiner Eisbär mehr Menschen emotional bewegen, als eine Spinne oder Schlange des Regenwaldes. Dennoch gilt es alle Spezies zu beschützen, um ein intaktes Gleichgewicht beizubehalten.

Doch nun erst einmal genug der Worte. Hier kommt der erste Teil der Eindrücke aus dem Berliner Tierpark:

Der Greifvogel sieht einfach wunderbar majestätisch und erhaben aus.

Die Bären machten einen sehr zufriedenen Eindruck.

Ausgewachsen sieht der Eisbär nicht mehr niedlich sondern imposant aus. Hoffentlich werden wir alle dazu beitragen, diesen schönen Tieren den Lebensraum nicht gänzlich zu zerstören.

Bisons sind einfach klasse mit ihrem gewaltigen Körper, der so viel Kraft ausstrahlt.

Eulenvögel faszinieren mich immer mit ihren schönen Augen und der Ruhe, die sie ausstrahlen.

Wer genau hinsieht, kann die Hand des kleinen Affenbabys sehen.

Meine Vorliebe für Schweine kann wohl nicht jeder nachempfinden. Ich finde, dass sie sehr charmante Tiere sind und die kleinen Frischlinge sowieso.

Schafe sind zwar ganz furchtbar dumm, doch die schwarzen Gesichter zum sonst so weißen Rest fand ich sehr hübsch.

Rinder mag ich wirklich sehr, besonders wenn sie so genüßlich in der Sonne liegen, wie dieses hier.

Und hier ein schickes Pferd für meine jüngere Cousine.

Dieses schottische Hochlandrind habe ich für das Ende dieses ersten Beitrages über den Berliner Tierpark gewählt. Ein wunderschönes Tier meiner Meinung nach.

Ausflug nach Prag

Dieser Ausflug ist eigentlich schon ziemlich lange her, aber da ich noch nichts zu geschrieben hab, wollte ich es jetzt endlich nachholen.

Die Stadt ist sehr schön und von Dresden aus braucht man mit dem Auto nicht lang, um hinzukommen. Das hat uns dazu veranlasst direkt nach meiner Diplomverteidigung im vergangenen Herbst für einen Tag hinzufahren.

In der Stadt angekommen, fanden wir einen Parkplatz für zwei Stunden mitten in der City und liefen Richtung Synagoge los.

Dabei kamen wir an einer sehr charmanten alten Werbung von Pepsi vorbei, die an eine Hauswand gemalt worden war.

Von dort liefen wir in Richtung Nationalgalerie. Ich war etwas verblüfft einen Panzer vorm Eingange zu finden, als Erinnerung an weniger friedliche Zeiten. Wir entschieden uns gegen einen Museumsbesuch, da dafür die Zeit nicht ausreichte und legten unsere weitere Tour fest.

Wir gingen den Wenzelplatz hinunter Richtung Moldau. Komisch finde ich die Bezeichnung „Wenzelsplatz“ – das ist eine Straße und kein Platz. Naja, sollen die Prager mal Ihre Stadt benennen, wie sie wollen. Hübsch ist der Platz definitiv. So viele schicke Häuser stehen da.

Nur Touristen gibt es verdammt viele – zu viele. Die haben manchmal ziemlich genervt. Natürlich gehörten wir mit dazu und es ist gut für die Stadt, weil so Geld hereingebracht wird und noch mehr tolle alte Fassaden und Innenhöfe restauriert werden können. Das Rathaus am Altstädter Ring gehört zu den beliebten Zielen eines jeden Touristen.

Wunderschöne Bleiglasfenster gibt es an vielen Häusern zu bewundern.

Zwischendrin haben wir dann im Shoppingtempel der Innenstadt etwas zu essen geholt und später unser Auto auch dort abgeparkt. Wie immer telefoniert das Hasi natürlich. ;-)

Nach der kleinen Pause wollten wir zum Hradschin, was gar nicht so einfach zu finden war. Der liebe Burgberg ist schließlich nicht von allen Punkten der Stadt gleich einfach zu erreichen und so kamen wir zunächst auf einen anderen Hügel, der ein runtergekommenes Stadion hat.

Unterhalb des Burgberges angekommen, wählten wir den Aufstieg durch die angelegten Gärten. Das war ziemlich anstrengend!

Diese Gärten sollte man wohl lieber zum Abstieg benutzen und hoch zu einen indirekteren Weg wählen.

Oben angekommen ist alles sehr schön restauriert und aufbereitet. Und überall muss man Geld bezahlen, um die Sehenswürdigkeiten zu bewundern.

Die bunten Dächer find ich immer sehr hübsch, wie hier beim Veitsdom. Ich kannte diesen Stil bereits aus Budapest und habe ihn in Wien ebenfalls gesehen. Offenbar hat sich diese architektonische Besonderheit auf dem Gebiet der K.u.K. Monarchie verbreitet.

Eine weitere Gemeinsamkeit sind die Wachen und deren Ablösung. Das wurde in Budapest auch ganz besonders inszeniert.

Hier noch ein Beispiel von den schönen Gebäuden auf dem Burgberg. Der Aufstieg lohnt sich also auf jeden Fall.

Natürlich gibt es noch viele weitere schöne Plätze in Prag. Und der Altstädter Ring mit der Teynkirche gehört dazu.

Die Karlsbrücke schließt fast direkt daran an und ist mit vielen Skulpturen und Straßenkünstlern versehen.

Und so schön sieht Prag bei Nacht aus. Sehr schön und majestätisch.

Der Hradschin thront bei Nacht noch erhabener über Prag.

In Berlin war die letzten Wochen eine Fotoausstellung von Annie Leibovitz zu sehen. Präsentiert wurden die Werke im Postfuhramt in Mitte. Die ganze Zeit über gab es lange Schlangen und ich hasse warten. Doch nun endet die Ausstellungam Sonntag und ich wollte unbedingt die Bilder sehen. Also haben wir uns zu Christi Himmelfahrt eine Stunde im Regen mit Schirmen gewappnet angestellt und wurden dann durch sehr intensive Bilder entschädigt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den letzten 15 Jahren und enthält viele private Aufnahmen aus dem Leben von Annie Leibovitz – schöne und traurige. Immer jedoch sehr bewegende Fotografien. Natürlich hat sie auch viele Schauspieler und andere Berühmtheiten fotografiert und davon gibt es auch jede Menge Bilder zu sehen.

Das Coverbild zeigt ihren Vater und ihren Bruder nebeneinander mit nacktem Oberkörper. Dieses Bild entstand vor vielen Jahren, als es ihrem Vater noch gut ging.  Mittlerweile ist er verstorben und das kurz nach ihrer Lebensgefährtin. Eine sehr einschneidende Zeit und die letzten Bilder beider ihr so nahe stehenden Menschen sind Teil der Ausstellung. Für mich war das sehr überraschend so tiefe Einblicke in das Leben der Künstlerin zu erhalten. Auf allen privaten Bildern habe ich aber auch die Liebe und den Respekt vor diesen Menschen gesehen und offenbar führt Annie Leibovitz ein sehr glückliches Leben trotz der Widrigkeiten, die dazu gehören. Glücklich, weil sie so eng mit ihrer Familie ist und alle zusammenhalten und jeder einzelne so viel gibt und dadurch gleichzeitig so viel zurückbekommt.

Absolut empfehlenswert!!!

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